14.10.2026
Angst- und Panikstörung: Hilft die „Emotional Freedom Technique“?
Stellungnahmen zum vorläufigen ThemenCheck-Bericht bitte bis zum 11. November 2026.
Angst- und Panikstörungen behandelt man meist mit Psychotherapie, etwa der kognitiven Verhaltenstherapie, Medikamenten oder einer Kombination aus beidem. Der aktuelle ThemenCheck-Bericht untersucht, ob auch die „Emotional Freedom Technique“ (EFT) Betroffenen helfen kann.
EFT geht davon aus, dass Emotionen und körperliche Symptome mit Störungen oder Blockaden im körpereigenen Energiesystem – den sogenannten Meridianen – zusammenhängen, wie sie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beschrieben und auch in der Akupunktur verwendet werden. Durch sanftes Klopfen mit den Fingerspitzen auf spezielle Akupressurpunkte in Kombination mit dem Fokussieren auf belastende Gedanken oder Gefühle sollen die Blockaden gelöst und der Energiefluss in den Meridianen des Körpers wieder hergestellt werden. Das Gefühl von Angst oder Panik soll so verringert bzw. aufgelöst werden.
Die nun vorliegenden vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von anderen Interessierten miteinzubeziehen.
Das IQWiG bittet um Stellungnahmen
Zu dem vorläufigen Bericht bittet das IQWiG bis zum 11. November 2026 um Stellungnahmen. Es handelt sich dabei um eine Gesundheitstechnologie-Bewertung (engl. Health Technology Assessment = HTA) im Rahmen des IQWiG-Verfahrens ThemenCheck Medizin. Die Fragestellungen der ThemenCheck-Berichte gehen stets auf Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern zurück.
Interessierte Personen, Institutionen und (Fach-)Gesellschaften können Stellungnahmen abgeben. Gegebenenfalls führt das IQWiG eine wissenschaftliche Erörterung zur Klärung von weitergehenden Fragen aus den schriftlichen Stellungnahmen durch. Die Ergebnisse aus der Anhörung können zu Änderungen und/oder Ergänzungen des vorläufigen Berichts führen.