Stimmen aus dem Institut- Transkript

Okay, dann fange ich an. Ja, wenn ich an das letzte Jahr denke, denke ich vor allem an das Projekt Notfallstrukturen. Und ich glaube, wir haben alles an Emotionen gefühlt, was es so gibt, von frustrierend bis total freudig. Aber wir haben alle Hürden gemeistert und es hat alles super geklappt, und wir haben ein gutes Ergebnis erzielt.

Also, mein persönliches Highlight war das erste IQWiG-Presseseminar, und ich erinnere mich gerne an die guten Diskussionen zwischen den Journalistinnen und Journalisten und unseren Führungskräften.

Ja, das war für mich ... letztes Jahr waren das die beiden Alzheimer-Dossiers. Die waren sehr herausfordernd, explizit auch, weil da sehr viel in der Presse drüber diskutiert wurde, und ich fand es besonders schön, dass wir das sehr gut gemeistert haben in beiden Projektgruppen, und das wollte ich noch mal herausstellen, dass es trotz der großen Herausforderung sehr gut gelaufen ist, und das fand ich sehr schön.

Das besonders besondere Projekt war auch ein Herzensprojekt von mir, und zwar das LOV-Projekt "Sterben, Tod und Trauer", weil das ein Bereich ist, der mich persönlich total berührt und eigentlich ja auch jeden interessiert, aber bei uns immer so ein blinder Fleck war bislang, wo es sehr viel Feedback gab, auch sehr viel positives Feedback, als wir fertig waren, was das Ganze ja noch mal bestätigt hat, wie wichtig das war und auch ein großes Erfolgserlebnis war einfach im letzten Jahr.

Ja, für mich war 25 komplett im Lichte von Europa natürlich. Das war die Einführung des neuen Verfahrens, und ganz unabhängig von der wissenschaftlichen Zusammenarbeit ist darüber hinaus natürlich gerade heutzutage die Kooperation mit anderen Institutionen mit ... mit Partnern und ... und gemeinsamen Wissenschaftlern an dem Projekt zu arbeiten, einfach auch bereichernd gewesen.

Ja, mein besonderes Projekt, also das war das mit EU-HTA, auch weil es da aus rechtlicher Sicht natürlich viele Bedingungen zu beachten gab und vor allen Dingen auch die Zusammenarbeit unter den europäischen HTA-Organisationen fixiert werden musste.

Also, witzigste, schönste, beste Projekt oder Momente im Projekt, denke ich direkt an Notfallstrukturen-Projekt auch - plus: erstes Projekt, das war mein erstes Projekt hier im IQWiG, und wir haben alles erlebt. Und bin ich sehr, sehr, sehr froh, dass am Ende wir sind ... also, bei guten Ergebnissen gekommen sind, und auch sehr gute Zusammenarbeit, also als Team, das haben wir alle erlebt, ja.

Ich war viel international unterwegs, und es hat mich richtig gefreut zu sehen, dass wir endlich Früchte tragen, dass man in Buenos Aires, in Taiwan, in Indien und überall auch von unserer IQWiG-Methodik zumindest spricht und über sie diskutiert. Und ich glaube, da könnten Pflänzchen wachsen. Das macht Spaß.

Und zwar "IQWiG im Dialog" im letzten Juni, das war die erste Veranstaltung, die hier in den IQWiG-eigenen Räumen stattgefunden hat. Das war ein einmaliges Projekt und Erlebnis und war eine Blaupause für die fortführenden Veranstaltungen, die jetzt hier im Haus stattfinden werden.

Das besondere Projekt war der ThemenCheck-Bericht zu Lungenkrebs und künstlicher Intelligenz in der Bildgebung. Und wie der Titel schon sagt, war es ein tolles Thema, spannend, neue Intervention, neue Technik, die wir bewerten durften, intern zum ersten Mal in "Versorgung und Leidlinien", mit einem tollen Team.

Ja, mein besonderes Projekt war das Herbst-Symposium. Das war mein allererstes hier beim IQWiG, und ich war ganz frisch und fand es total spannend, da so viele interessante Leute zu treffen aus Wissenschaft und Politik. Ja, war mein persönliches Highlight.

Das Thema Carotis-Stenose, da haben wir echt schöne Entscheidungshilfen gemacht. Und das ist ein wichtiges Thema. Da werden 30.000 Leute operiert in Deutschland. In Dänemark operiert man gar nicht, also es ist ein heißes Eisen. Und zwei Tage, bevor das Projekt in die nächste Schleife gegangen ist in der Qualitätssicherung, kamen die beiden Studien raus, veröffentlicht, auf die die Fachwelt seit 10 Jahren wartet, und dann ging es zurück ans Reißbrett, und man durfte gefühlt von vorne loslegen. Das war der Preis des Fortschritts, was natürlich schön ist, aber fürs Projekt dann auch ein bisschen fies war.