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Ergebnisse

Die Arbeitsergebnisse des IQWiG unterscheiden sich in Umfang, Zielsetzung und Zielgruppe. Wir erarbeiten zum Beispiel Empfehlungen für Richtlinienentscheidungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), aber auch allgemeinverständliche Gesundheitsinformationen für Bürgerinnen und Bürger.

Auftraggeber sind in der Regel der G-BA und (seltener) das Bundesministerium für Gesundheit (BMG).

Das IQWiG erstellt:

  • Ausführliche Berichte und Rapid Reports zur Nutzenbewertung, zur Bewertung von Kosten-Nutzen-Verhältnissen oder zu Leitlinien-Synopsen. 
  • Dossierbewertungen im Rahmen der frühen Nutzenbewertung von Arzneimitteln (gemäß AMNOG). Grundlage dafür sind umfangreiche Dossiers, die pharmazeutische Unternehmen beim G-BA einreichen. Das IQWiG prüft, ob das Dossier einen Zusatznutzen des Arzneimittels gegenüber einer zweckmäßigen Vergleichstherapie belegt.
  • Potenzialbewertungen im Rahmen der Erprobungsregelung (gemäß GKV-VStG). Grundlage dafür sind Anträge des Herstellers oder Anbieters auf Erprobung beim G-BA. Das IQWiG prüft im Auftrag des G-BA das Erprobungspotenzial von Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die sich nicht allein auf den Einsatz von Arzneimitteln stützen (nichtmedikamentöse Verfahren). Dazu gehören so genannte Medizinprodukte.
  • Bewertungen gemäß § 137h SGB V im Rahmen der Bewertung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse (gemäß GKV-VSG). Grundlage dafür sind Unterlagen, die dem G-BA von Krankenhäusern sowie gegebenenfalls von betroffenen Medizinprodukteherstellern übermittelt werden. Das IQWiG prüft im Auftrag des G-BA den Nutzen und das Potenzial der Methode.
  • Addenda zu abgeschlossenen Berichten, Rapid Reports oder Dossierbewertungen, wenn sich nach der Erstellung einer Bewertung zusätzlicher Bearbeitungsbedarf ergibt. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn sich die Studienlage während der Beratungen des G-BA verändert hat, also zum Beispiel neue Studien veröffentlicht wurden.
  • Arbeitspapiere zu versorgungsrelevanten Entwicklungen im Gesundheitswesen sowie zur methodischen Arbeit des Instituts.
  • HTA-Berichte gehen auf Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern beim ThemenCheck Medizin für Bewertungen von Untersuchungs- und Behandlungsverfahren zurück. Die HTA-Berichte enthalten stets die Bewertung von Nutzen und Schaden einer medizinischen Maßnahme. Darüber hinaus werden die weiteren HTA-relevanten, also ökonomische, ethische, rechtliche, soziale und organisatorische Aspekte abhängig vom jeweiligen Thema in jeweils unterschiedlicher Tiefe behandelt.
  • Gesundheitsinformationen: Allgemein verständliche Informationen für Bürgerinnen und Bürger, die informierte Entscheidungen zur eigenen Gesundheit erleichtern sollen. Diese Informationen finden Sie auf der Website, www.gesundheitsinformation.de.

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Glossareinträge