Obstruktive Schlafapnoe: Mit welchem Reinigungs- und Austauschschema für CPAP-Geräte können Atemwegsinfektionen am besten vermieden werden?
Themennummer:
305
Status:
Auswahlverfahren läuft
Vorschlagszeitraum:
08/2025 bis 07/2026
Ressort / Bereich:
Versorgung und Leitlinien
Anwendungsgebiet:
Vorbeugung und Früherkennung
Sekundäres Anwendungsgebiet:
Immunsystem und Infektionen
Menschen mit einer obstruktiven Schlafapnoe haben während des Schlafs regelmäßig eine flache Atmung und Atemaussetzer. Dadurch wird der Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Eine Schlafapnoe führt dazu, dass man sich schlapp und müde fühlt. Zudem ist das Risiko u. a. für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erhöht. Die wirksamste Behandlung einer schweren Schlafapnoe ist die sogenannte CPAP-Therapie („continuous positive airway pressure“). Die Betroffenen tragen beim Schlafen eine Atemmaske, die an ein Atemgerät angeschlossen ist. Werden Maske und Schlauch nicht richtig gereinigt oder regelmäßig ausgewechselt, besteht ein Risiko für Atemwegsinfektionen. Von den meisten Herstellern wird eine tägliche Reinigung der Maske und eine wöchentliche Reinigung des Schlauchs mit warmem Wasser und einem milden Reinigungsmittel empfohlen. Es stellt sich die Frage, ob ein intensiveres Reinigungs- und Austauschschema für CPAP-Geräte, wie zum Beispiel eine zusätzliche Desinfektion und Trocknung und / oder ein häufigerer Wechsel der Maske, Atemwegsinfektionen beim häuslichen Gebrauch der CPAP-Geräte besser vorbeugen kann, als die Reinigung nach Herstellerempfehlung.