Adipositas: Geht der erhöhte Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel mit einem erhöhten Krankheitsrisiko einher?
Themennummer:
301
Status:
Auswahlverfahren läuft
Vorschlagszeitraum:
08/2025 bis 07/2026
Ressort / Bereich:
Versorgung und Leitlinien
Anwendungsgebiet:
Verdauung, Stoffwechsel und Hormone
Von starkem Übergewicht (Adipositas) spricht man, wenn der Fettanteil im Körper übermäßig hoch ist. Adipositas erhöht das Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen wie Diabetes, Arthrose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die zu einer Gewichtszunahme beitragen können. Dazu gehören zum Beispiel die genetische Veranlagung, bestimmte Krankheiten und Medikamente, psychologische und soziale Faktoren sowie der Lebensstil und die Ernährung. Hochverarbeitete Lebensmittel werden industriell stark verändert und enthalten Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker oder Farbstoffe. Sie gelten als ungesund, weil sie oft viel Zucker, Fett, Salz und Kalorien enthalten und nicht so gut sättigen. Beispiele sind Fertiggerichte, Süßigkeiten oder Chips. Es stellt sich daher die Frage, ob der erhöhte Konsum hochverarbeiteter Lebensmittel mit einem erhöhten Risiko für Adipositas und dessen Folgeerkrankungen einhergeht.