Diabetes mellitus Typ 2: Führt ein erhöhter Saccharose-Konsum (Haushaltszucker) zu einem erhöhten Erkrankungsrisiko?
Themennummer:
291
Status:
Nicht ausgewählt
Vorschlagszeitraum:
08/2024 bis 07/2025
Ressort / Bereich:
Versorgung und Leitlinien
Anwendungsgebiet:
Verdauung, Stoffwechsel und Hormone
Der Stoffwechsel verteilt Zucker aus der Nahrung im Körper und versorgt so alle Organe. Damit dies richtig funktioniert, ist u. a. das Hormon Insulin nötig. Es wird in der Bauchspeicheldrüse hergestellt und nach jeder Mahlzeit ins Blut abgegeben, wenn der Blutzuckerspiegel ansteigt. Bei Typ-2-Diabetes wirkt das Hormon Insulin zunehmend schlechter und die Bauchspeicheldrüse produziert weniger Insulin. Dadurch kann weniger Zucker in die Körperzellen gelangen und der Blutzuckerspiegel steigt an. Beschwerden sind dann z. B. Schwindel, ein starkes Durstgefühl oder Müdigkeit. Langfristige Folgen können Augenschäden, Herzinfarkte und Nervenschäden insbesondere in den Füßen sein. Als Risikofaktoren für einen Typ-2-Diabetes gelten vor allem Übergewicht, Rauchen und eine unausgewogene Ernährung. Es stellt sich die Frage, ob ein erhöhter Saccharose- also Haushaltszucker-Konsum das Diabetes-Typ-2-Risiko erhöht.