Perikarderguss: Welche Vor- und Nachteile haben unterschiedliche Verfahren zur Verlaufskontrolle?
Themennummer:
276
Status:
Auswahlverfahren läuft
Vorschlagszeitraum:
08/2024 bis 07/2025
Ressort / Bereich:
Versorgung und Leitlinien
Anwendungsgebiet:
Herz und Kreislauf
Das Perikard ist der Herzbeutel, in dem sich das Herz bewegt. Er ist mit Flüssigkeit gefüllt, damit sich das Herz reibungslos bewegen und ausdehnen kann. Bei einem Perikarderguss ist mehr Flüssigkeit im Perikard als gewöhnlich. Das kann die Herztätigkeit behindern, da der Herzmuskel nicht mehr genug Platz zur Ausdehnung hat. Im schlimmsten Fall kann ein Perikarderguss zu einer Herzbeuteltamponade führen. Das Herzvolumen und auch die Pumpleistung sinken dann, was lebensbedrohlich sein kann. Je nach Ursache kann das sehr schnell passieren (akut) oder über einen längeren Zeitraum langsam andauern (chronisch). Ein chronischer Perikarderguss sollte daher regelmäßig kontrolliert werden. Dazu stehen verschiedene Optionen zur Verfügung wie bspw. die Echokardiografie (Herzultraschall), die Computertomografie oder das Röntgen. Es stellt sich die Frage, welches Verfahren sich am besten für die Verlaufskontrolle eignet, um das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erzielen.