Brotkrumenpfad

19.01.2018

Vorbehalte gegen RCTs: Ethik wird oft zu Unrecht bemüht

Ist eine neue Intervention klar überlegen, sind vergleichende Studien generell nicht mehr vertretbar

Equipoise, zu Deutsch „Gleichwertigkeit“ oder „Gleichgewicht“, wird in der medizinischen Wissenschaft als Voraussetzung angesehen, um Therapien oder Diagnoseverfahren in einer randomisierten kontrollierten Studie (RCT) miteinander zu vergleichen. Andernfalls wäre es unethisch, Patientinnen und Patienten nach dem Zufallsprinzip einer der Gruppen zuzuteilen. Ein Autoren-Team aus dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat sich jetzt in einem Beitrag für das „Deutsche Ärzteblatt“ damit auseinandergesetzt, wie dieses Prinzip interpretiert werden sollte.

Der Artikel ist Teil einer 24-teiligen Serie des Ärzteblatts zur „Bewertung wissenschaftlicher Publikationen“ und Teil zwei eines Beitrags der IQWiG-Autoren zu RCTs.


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