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IQWiG-Zeitleiste

Hier finden Sie wichtige Meilensteine des Instituts seit 2003.

2017

Juni: Zum zehnten Mal findet die Veranstaltung IQWiG im Dialog statt. Anlässlich des Jubiläums diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Methoden des IQWiG aus verschiedenen internationalen Perspektiven unter dem Motto „The IQWiG Methods in an International Context“.

April: Die ersten fünf Themen, zu denen das IQWiG auf Vorschlag von Bürgerinnen und Bürgern HTA-Berichte verfassen wird, stehen fest: Sie betreffen Verfahren bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, Skoliose, Krebs, Depressionen und Angststörungen. Das IQWiG startet die Ausschreibung für wissenschaftliche Arbeitsgruppen, die die Berichte erstellen sollen.

März: Das IQWiG hat acht Bewertungen des Nutzens und Potenzials neuer Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten hoher Risikoklasse nach § 137h des Sozialgesetzbuches (SGB V) abgeschlossen. In sechs von acht Fällen sieht das IQWiG weder Nutzen noch Potenzial. Denn es liegen zu den meisten Indikationen nur Fallserien ohne Aussagekraft vor.

März: Erstmals seit Inkrafttreten des § 137e Sozialgesetzbuch (SGB V) im Jahr 2012 kann das IQWiG eine Bewertung des Potenzials einer neuen Behandlungsmethode veröffentlichen. Thema der ist die magnetresonanzgesteuerte hochfokussierte Ultraschalltherapie zur Behandlung des Uterusmyoms. Die Verfahrensordnung des G-BA sieht vor, dass das IQWiG erst dann eine solche Bewertung veröffentlichen darf, wenn der G-BA bei vorhandenem Potenzial eine Erprobungsrichtlinie für die Methode beschlossen hat, sprich eine Studie anregt. Im März 2017 war dies erstmalig der Fall, also knapp fünf Jahre nach Einführung der Regelung.

Februar: Wie bei den Screening-Verfahren zu Brust- und Darmkrebs erhält das IQWiG auch zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs den Auftrag für Einladungsschreiben und Entscheidungshilfe. Entwürfe dafür werden veröffentlicht und Interessierte können Stellungnahmen abgeben.

Januar: Das IQWiG veröffentlicht nur noch zu ausgewählten Dossierbewertungen Pressemitteilungen. Einen raschen Überblick über alle AMNOG-Bewertungsergebnisse verschafft eine Tabelle im Pressecenter auf iqwig.de.

2016

Dezember: Nach der Mammografie soll auch die Darmkrebs-Früherkennung zu einem organisierten Programm weiterentwickelt werden. Das IQWiG legt Info-Materialien in der Endfassung vor. Sie sollen Frauen und Männer beim individuellen Abwägen von Nutzen und Schaden einer Teilnahme am Darmkrebs-Screening unterstützen.

Dezember: Das IQWiG veröffentlicht den Entwurf für seine Allgemeinen Methoden 5.0. Neben zahlreichen Ergänzungen und Aktualisierungen sind drei von neun Kapiteln grundlegend überarbeitet. Komplett neu ist ein Kapitel zum ThemenCheck Medizin.

Dezember: Das IQWiG veröffentlicht den Abschlussbericht zu Biomarkertests bei Brustkrebs. Darin geht es um die Frage, welchen Nutzen der Einsatz von Biomarkern für die Entscheidung über eine Chemotherapie für bestimmte Brustkrebs-Patientinnen hat. Ob diese Tests vielen Frauen eine belastende Chemotherapie ersparen können, ohne das Risiko zu erhöhen, dass die Erkrankung wiederkehrt, wird man demnach erst zuverlässig sagen können, wenn weitere Ergebnisse laufender Studien vorliegen.

November: Zum zwölften Mal findet das IQWiG-Herbstsymposium in Köln statt. Das Thema lautet: „Mehr Licht als Schatten? Förderliche und hinderliche Faktoren für das Gelingen klinischer Studien“

November: Das IQWiG legt die Entscheidungshilfe Mammografie-Screening in seiner finalen Fassung vor. Die 18-seitige Broschüre klärt Frauen zwischen 50 und 69 Jahren darüber auf, welche Vor- und Nachteile eine Teilnahme am Mammografie-Screening-Programm mit sich bringt. In die Endversion sind unter anderem Ergebnisse weiterer Nutzertests eingeflossen.

Oktober: Das IQWiG veröffentlicht die ersten 26 Themenvorschläge für HTA-Berichte, die Bürgerinnen und Bürger zu offenen Fragen der Gesundheitsversorgung beim ThemenCheck Medizin des IQWiG eingereicht haben. Die Auswahl der fünf Themen beginnt, für die jedes Jahr ein HTA-Bericht starten soll.

August: In einer Pressemitteilung geht das IQWiG auf Distanz zu dem zuvor vorgelegten abschließenden Bericht der europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) über das Pilotprojekt Adaptive Pathways. Der Bericht konnte keineswegs die Skepsis des Instituts gegenüber Adaptive Pathways beseitigen.
Bei diesen beschleunigten Zulassungsverfahren sollen Arzneimittel auf schmalerer Datenbasis für eine eng begrenzte Population zugelassen werden. Weitere Daten  zu Wirksamkeit, Sicherheit und Nutzen für eine breitere Anwendung des Wirkstoffs sollen erst nach der Zulassung generiert werden – als sogenannte Real World Data (RWD). Der EMA-Bericht liefert zwar Informationen zu sieben ausgewählten Testdurchläufen. Doch lässt er offen, wie RWD nach der Zulassung genutzt werden könnten, um belastbare Aussagen zu Nutzen und Schaden treffen zu können.

Juli: Die neue Webseite „ThemenCheck Medizin“ beim IQWiG startet. Damit setzt das IQWiG eine neue gesetzliche Aufgabe um: Bürgerinnen und Bürger können hier online ihren Themenvorschlag für Bewertungen von medizinischen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren einreichen.

Juli: Ein Supplement der Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (ZEFQ) dokumentiert kontroverse Positionen, wie sie beim IQWiG-Herbstsymposiums 2015 zum Thema „Real World Data – ein Gewinn für die Nutzenbewertung?“ vorgetragen wurden. Sechs der neun Referentinnen und Referenten aus dem In- und Ausland haben für das Sonderheft ihre Standpunkte zu Aufsätzen ausgearbeitet. Diese sind nun ergänzt um ein Vorwort des IQWiG-Leiters Jürgen Windeler im ZEFQ-Supplement nachlesbar. Sie sind zudem online im Volltext frei zugänglich.

Juni: Die Veranstaltung „IQWiG im Dialog“ findet zum neunten Mal in Köln statt. Das Thema lautet: „Sind strengere Kriterien zur Evidenzbewertung notwendig?“

Juni: Das IQWiG legt eine Elterninformation zum Pulsoxymetrie-Screening bei Neugeborenen vor. Das Faltblatt erklärt knapp und allgemein verständlich Vor- und Nachteile dieser Früherkennungsuntersuchung.

April: Das IQWiG publiziert eine neue Version seiner Allgemeinen Methoden. Die Änderungen im Methodenpapier 4.2 betreffen vor allem die Abschnitte zur Potenzialbewertung, zur Kosten-Nutzen-Bewertung und zu Gesundheitsinformationen.

April: Die Abwicklung der ZB MED ist in der Diskussion. In einem offenen Brief setzt sich das IQWiG für den Erhalt der zentralen medizinischen Literaturversorgung ein, wie sie die an das das Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften angebundene ZB MED bietet.

März: Der vierte IQWiG-Patiententag findet parallel zum EbM-Kongress in Köln statt. Unter dem Motto „Wissen, das mir hilft“ bietet die Veranstaltung Patientinnen und Patienten Hinweise, wie sie sich bei Gesundheitsfragen besser informieren können. Mitveranstalter sind die Uniklinik Köln, das Institut für Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie (IGKE) sowie das Deutsche Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM).

2015

November: Zum elften Mal findet das IQWiG-Herbstsymposium in Köln statt. Thema: „Real World Data“ – ein Gewinn für die Nutzenbewertung?“

September: Mit der Handelskrankenkasse greift nun die fünfte Krankenkasse auf die evidenzbasierten Texte des IQWiG von gesundheitsinformation.de zu.

September: Mitglieder des Bundestages und gesundheitspolitische Experten des Kanzleramts, besuchen das IQWiG und informieren sich über Arbeitsweise und -ergebnisse des Instituts.

August: Auf der Website Arzt-Auskunft.de sind jetzt auch die evidenzbasierten Gesundheitsinformationen des IQWiG zu finden. Kooperationen werden kontinuierlich ausgebaut.

Juli: Das IQWiG legt seinen Jahresbericht 2014 vor.

Juli: Das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) tritt in Kraft. Es ergänzt das Sozialgesetzbuch V um den §137h, der unter bestimmten Umständen eine Bewertung von Medizinprodukten mit hohem Risiko vorsieht. Ferner bestätigt das VSG das internationale Engagement des IQWiG und überträgt ihm die Aufgabe, HTA-Berichte auf Vorschlag von Bürgerinnen und Bürgern erstellen zu lassen. Diese Aufgabe oblag bislang dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).

Juni: Die Veranstaltung „IQWiG im Dialog“ findet zum achten Mal in Köln statt. Thema: „Wie konfirmatorisch ist HTA?“

Juni: Stiftungsrat und Stiftungsvorstand folgen dem Vorschlag von Institutsleiter Jürgen Windeler und bestätigen Stefan Lange als stellvertretenden Institutsleiter.

April: Das IQWiG publiziert eine neue Version seiner Allgemeinen Methoden. Die Änderungen im Methodenpapier 4.2 betreffen vor allem die Abschnitte zur Potenzialbewertung, zur Kosten-Nutzen-Bewertung und zu Gesundheitsinformationen.

April: Die Unabhängige Patientenberatung (UPD) bindet die Gesundheitsinformationen des IQWiG in ihre Website ein.

März: IQWiG-Mitarbeiter stellen dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) im British Medical Journal gute Noten aus. Die Kernaussage lautet: Das AMNOG hat viele Informationen aus klinischen Studien ans Licht gebracht.

Februar: Das IQWiG bezieht öffentlich Stellung zu einem Entwurf der Europäischen Arzneimittelzulassungsbehörde (EMA), in dem die EMA das Geschäftsgeheimnis für Nutzer ihrer im Aufbau befindlichen Studiendatenbank weit auslegt und dadurch die Transparenz von Studiendaten gefährdet.

Januar: Stiftungsrat und Stiftungsvorstand bestätigen Jürgen Windeler in seinem Amt als Institutsleiter und verlängern seinen Vertrag bis 2021.

2014

November: Zum zehnten Mal findet das IQWiG-Herbstsymposium in Köln statt. Thema: „Evidenzbasierte Versorgung: Wohin soll die Reise gehen? Was kann das IQWiG zu den Herausforderungen beitragen und was kann es besser machen?“

November: Das IQWiG begrüßt das Statement der World Health Organization (WHO) zur Offenlegung von Ergebnissen aus klinischen Studien und beteiligt sich an der Konsultation.

November: Ein vom IQWiG betreutes Schwerpunktheft der Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (ZEFQ) untersucht für sieben Länder, welche Wirkung Kosten-Nutzen-Bewertungen auf Entscheidungsprozesse und die Gesundheitsversorgung haben.

Juli: Das IQWiG stellt den Entwurf zur Version 4.2 der Allgemeinen Methoden zur Diskussion.

Juli: Das Institut erprobt eine weitere Methode, die Conjoint Analysis (CA), mit der Patientenpräferenzen in Bezug auf Therapieziele erhoben werden können. Ergebnis: Die Conjoint Analysis ist prinzipiell dafür geeignet.

Juni: Die Veranstaltung „IQWiG im Dialog“ findet zum siebten Mal in Köln statt. Thema: „Nutzenbewertung bei Studien mit erlaubtem Behandlungswechsel“.

Juni: Die Trägerin des IQWiG, die Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, feiert 10jähriges Jubiläum. Auch das IQWiG wird 10 Jahre alt.

Mai: Die European Medicines Agency (EMA) veröffentlicht einen Entwurf neuer Regeln zur Veröffentlichung klinischer Studiendaten. Er beinhaltet starke Einschränkungen für Wissenschaftler bei der Nutzung von Studiendaten. Das IQWiG protestiert in einer Stellungnahme gegen die sogenannten „screen-only“-Regeln.

April: Das IQWiG veröffentlicht ein Arbeitspapier zur Rezeption von Gesundheitsinformationen durch sozial Benachteiligte.

April: Das 14. SGB-V-Änderungsgesetz setzt die Nutzenbewertung von Arzneimitteln aus, die vor 2011 auf den Markt gekommen sind (Bestandsmarkt).  Daraufhin stoppt das IQWiG alle laufenden Bestandsmarktbewertungen.

Februar: Relaunch von Gesundheitsinformation.de: Mit neuer Struktur und frischer Optik geht die Website online. Viele Themen wurden umfassend überarbeitet und die Handhabung verbessert.

Februar: Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe besucht das IQWiG.

2013

November: Die Allgemeinen Methoden des IQWiG werden in Teilschritten aktualisiert:  Version 4.1 veröffentlicht.

November: Das IQWiG-Herbstsymposium findet zum neunten Mal in Köln statt. Thema: „Lebensqualität im Gesundheitssystem – wissen wir, was wir tun?“

Oktober: Das Institut nimmt zum Entwurf eines Leitfadens der European Medicines Agency (EMA) Stellung. Damit unterstützt es das Vorhaben, Daten aus klinischen Studien zu veröffentlichen und Wissenschaftlern außerhalb der Zulassungsbehörde zugänglich zu machen.

Oktober: Das IQWiG veröffentlicht die erste Kosten-Nutzen-Bewertung, Gegenstand sind Antidepressiva. Der Bericht zeigt, dass die Methode der „Effizienzgrenze“ funktioniert und aufschlussreiche Ergebnisse liefern kann.

Oktober: In einem Artikel in der Zeitschrift „PLOS Medicine“ zeigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts, dass sich Arzneimittel nur auf Basis von Studienberichten sicher beurteilen lassen und deshalb diese Berichte frei zugänglich sein müssten.

September: Der dritte IQWiG-Patiententag findet statt. Thema ist wieder „Verstehen. Abwägen. Entscheiden: Von gesundheitlichen Fragen zur eigenen Entscheidung“.

Juli: Das IQWiG stellt die ersten Dossierbewertungen für den Bestandsmarkt vor. Gegenstand sind Wirkstoffe aus der Gruppe der Gliptine.

Juni: Die Veranstaltung „IQWiG im Dialog“ findet zum sechsten Mal in Köln statt. Thema : „Bedeutung der Zulassung für die Nutzenbewertung“.

Juni: In einem Pilotprojekt erprobt das IQWiG die Methode des Analytic Hierarchy Process (AHP).Die Methode erweist sich als grundsätzlich geeignet, Präferenzen von Patienten in Bezug auf  Therapieziele zu ermitteln.

Juni: Das Institut bearbeitet erste Potenzialbewertungen gemäß GKV-VStG und SGB V §137e Abs. 7: Hersteller und Anbieter können beim G-BA die Erprobung einer neuen Untersuchungs- oder Behandlungsmethode beantragen. Teil dieser Erprobungsregelung ist die Bewertung des „Potenzials“, die der G-BA regelhaft beim IQWiG beauftragt.

April: Die Website IQWiG.de bekommt ein neues Erscheinungsbild: Im Vordergrund standen dabei die verbesserte Navigation , erhöhte Barrierefreiheit und das Responsive Design für mobile Endgeräte.

April: Das Institut stellt die ersten Änderungen am Methodenpapier 4.0 zur Diskussion.

Januar: Das IQWiG unterzeichnet die Petition „alltrials.net“, die sich dafür einsetzt, dass alle Studien registriert werden und alle Daten dieser Studien auch verfügbar gemacht werden.

Januar: Der sechste Workshop von GFR und IQWiG findet statt. Thema: „Therapeutische Behandlungen mit nichtmedikamentösen, nichttechnischen Ansätzen - Evidenz, Evaluation und Nutzenbewertung“.

2012

Dezember: Am 31.12. läuft die Übergangsregelung des AMG aus, nach der Hersteller umgehend eine erneute frühe Nutzenbewertung beantragen können, wenn der Zusatznutzen als nicht belegt gilt, weil die erforderlichen Nachweise nicht vollständig vorgelegt wurden. Von dieser Regelung haben die Firmen Boehringer Ingelheim und Lilly für den Wirkstoff Linagliptin Gebrauch gemacht.

November: Das IQWiG Herbst-Symposium findet zum achten Mal in Köln statt. Themen: „Krebs: Alles ganz anders?“ und „Kann weniger mehr sein?“.

November: Die vorläufigen Ergebnisse der ersten Kosten-Nutzen-Bewertung des IQWiG werden veröffentlicht. Bewertet wurden "Venlafaxin, Duloxetin, Bupropion und Mirtazapin im Vergleich zu weiteren verordnungsfähigen medikamentösen Behandlungen".

Oktober: Gesundheitsminister Daniel Bahr besucht das IQWiG und zeigt sich beeindruckt von der Arbeit und der fachlichen Vernetzung des Instituts.

September: Der 2. IQWiG-Patiententag findet statt. Aufgrund des großen Interesses im Vorjahr ist auch diesmal das Thema: „Wissen, das mir hilft – wie ich die Medizin-Informationen finde, die ich brauche“.

Juni: Die Veranstaltung „IQWiG im Dialog“ findet zum fünften Mal in Köln statt. Thema 2012: „Unsicherheit in Nutzenbewertungen“.

Februar: Ende Februar zieht das IQWiG in größere Räumlichkeiten um. Sitz des Instituts ist nun der Kölner Mediapark.

Februar: Das IQWiG veröffentlicht eine gemeinsame Stellungnahme von IQWiG, GMDS und IBS-DR zum Thema „Stellenwert von Ergebnissen aus indirekten Vergleichen“.

Februar: Fünfter Workshop von GFR und IQWiG mit dem Schwerpunkt „Studien zur therapeutischen Behandlung mit Medizinprodukten“.

Januar: Das British Medical Journal (BMJ) widmet dem Thema "Unpublizierte Daten" eine ganze Ausgabe. Anstoß dafür war ein Beitrag der IQWiG-Wissenschaftlerinnen vom August 2010, der sich mit dem Problem der verzerrten Darstellung von Studienergebnissen bestimmter Antidepressiva befasst hatte.

Januar: Das Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VStG) tritt am 1.1.2012 in Kraft. Hersteller und Anbieter von neuen, nichtmedikamentösen Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden haben nun prinzipiell die Möglichkeit, beim G-BA eine Erprobung zu beantragen, wenn ein Potenzial vorliegt. Die Bewertung des Potenzials einer Untersuchungs- oder Behandlungsmethode wird voraussichtlich das IQWiG erstellen.

2011

Dezember: Erster G-BA-Beschluss zum Ausmaß des Zusatznutzens eines neuen Arzneimittels (Ticagrelor).

November: Das IQWiG-Herbst-Symposium findet zum siebten Mal in Köln statt. Themen: „Methodik zwischen Regeln und Willkür“ und „Eigenverantwortung“.

Oktober: Die erste Dossierbewertung gemäß §35a des SGB V (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz, AMNOG) wird veröffentlicht: Bewertet wird der Wirkstoff Ticagrelor, ein Thrombozyten-Aggregationshemmer.

September: Das IQWiG publiziert seine Allgemeinen Methoden in der Version 4.0: Das Vorgehen bei der frühen Nutzenbewertung nach AMNOG wurde ergänzt.

September: Der erste IQWiG-Patiententag findet statt. Thema: „Wissen, das mir hilft – wie ich die Medizin-Informationen finde, die ich brauche“.

Juli: Ausgewählte Texte von Gesundheitsinformation.de des IQWiG mit laienverständlichen Medizininformationen sind jetzt auch im Internetangebot der Techniker Krankenkasse abrufbar: auf www.tk.de unter dem Stichwort „Geprüfte Medizin“.

Juni: Die Veranstaltung „IQWiG im Dialog“ findet zum vierten Mal in Köln statt. Thema 2011: „Heterogenität in Nutzenbewertungen“.

Februar: Vierter Workshop von GFR und IQWiG mit dem Schwerpunkt „Diagnostische Studien im Fokus“.

Januar: Der G-BA beschließt ein neues Kapitel seiner Verfahrensordnung, das die frühe Nutzenbewertung umfassend regelt. Das BMG genehmigt die Verfahrungsordnung umgehend.

Januar: Das IQWiG erhält vom G-BA den ersten Auftrag zur frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG.

2010

Dezember: Der Deutsche Bundestag verabschiedet das AMNOG; das BMG erlässt eine entsprechende Rechtsverordnung (AM-Nutzen-V). Beide treten zum 1. Januar 2011 in Kraft.

November: Das IQWiG Herbst-Symposium findet zum sechsten Mal in Köln statt. Themen: „Nutzen-Schaden- Abwägung bei Systementscheidungen“ und „Datentransparenz als Voraussetzung für eine informierte Nutzen-Schaden-Abwägung“.

September: Prof. Dr. Jürgen Windeler tritt sein neues Amt als Leiter des IQWiG an.

Juni: Erster Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Krankenversicherung (AMNOG) wird vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) publiziert.

Juni: Die Veranstaltung „IQWiG im Dialog“ findet zum dritten Mal in Köln statt. Thema 2010: „Beurteilung klinischer Relevanz bei der Nutzenbewertung“.

Mai: Die Ergebnisse der Evaluation von www.gesundheitsinformation.de durch die Weltgesundheitsorganisation WHO werden in einer Pressekonferenz vorgestellt.

Januar: Dritter Workshop von GFR und IQWiG zum Thema „Zielgrößen Klinischer Studien im Fokus“.

2009

Dezember: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erteilt dem IQWiG die ersten beiden Aufträge für eine Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln. Themen sind: „Clopidogrel beim akuten Koronarsyndrom und der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit“ und „Venlafaxin, Duloxetin, Bupropion und Mirtazapin bei der Depression“.

November: Das IQWiG-Herbst-Symposium findet zum fünften Mal statt. Themen: „Glauben und Wissen in der Medizin“ und „Leben und Geld im Gesundheitswesen“.

Oktober: Die „Allgemeinen Methoden zur Bewertung von Verhältnissen zwischen Nutzen und Kosten“ werden in der Version 1.0 veröffentlicht.

September: Das Auftragspaket zu Alzheimer Demenz wird mit dem Abschlussbericht zu Memantin abgeschlossen.

September: Der G-BA entscheidet, dass die Hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) für die stationäre Behandlung von Brandwunden und idiopathische Femurkopfnekrosen zukünftig nicht mehr von den Gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird. Grundlage ist unter anderem eine Empfehlung des IQWiG.

August: Der G-BA beauftragt das Institut erstmalig mit einer Aktualisierungsrecherche zu einem bereits abgeschlossenen Auftrag (Cholinesterasehemmer).

Juli: Der G-BA ergänzt seine Verfahrensordnung, so dass künftig auch die Bewertung von Kosten-Nutzen-Verhältnissen bei Arzneimitteln erfolgen kann.

Juni: Das IQWiG wendet sich an die Öffentlichkeit, da ein Hersteller eines Antidepressivums wissentlich größere Mengen von Daten verschweigt, die für die weitere Bearbeitung eines Auftrags notwendig sind. Aufgrund der in den Medien geführten Diskussion reicht der Hersteller Daten nach.

Juni: Die Veranstaltung „IQWiG im Dialog“ findet zum zweiten Mal in Köln statt. Thema 2009: "Nutzenbewertung ohne Schadensaspekte?“

Juni: Die Ergebnisse der Probeläufe zur Kosten-Nutzen-Bewertung bei Arzneimitteln werden in einer eigenen Veranstaltung in Berlin vorgestellt und kontrovers diskutiert.

Mai: Der G-BA entscheidet, dass die stationäre Behandlung einer allogenen Stammzelltransplantationen mit nichtverwandtem Spender bei schwerer aplastischer Anämie weiterhin von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen wird. Grundlage ist unter anderem eine Empfehlung des IQWiG.

April: Das Institut lässt sich durch die Unternehmensberatung prognos im Bereich „Aufbau- und Ablauforganisation“ evaluieren.

März: Der zweite Entwurf (Version 2.0) der Methodik zur Kosten-Nutzen-Bewertung wird veröffentlicht.

2008

November: Das Sozialgericht Berlin bestätigt in erster Instanz die Richtlinienentscheidung des G-BA zu kurzwirksamen Insulinanaloga für Diabetes mellitus Typ 2 und bestätigt dem IQWiG, dass es allen Anforderungen an wissenschaftliche Sorgfalt und formale Korrektheit genügt.

November: Viertes IQWiG-Herbst-Symposium. Themen 2008 sind: „Beurteilung des Nutzens und Schadens medizinischer Maßnahmen“ und „Wissenschaft, Gesellschaft und das Individuum“.

Oktober: Das Institut veröffentlicht einen überarbeiteten Entwurf (Version 1.1) der Methodik zur Kosten-Nutzen-Bewertung und ergänzt den Entwurf durch drei technische Anhänge zu Modellierung, Kostenbestimmung und Unsicherheit.

Oktober: Zweiter Workshop von GFR und IQWiG zum Thema „Übertragbarkeit von Studienergebnissen in die Versorgung“.

September: Gesundheitsinformation.de,die Website des Instituts für Patienteninformationen,wird durch die World Health Organization (WHO) evaluiert (September/Oktober).

August: Das Bundesgesundheitsministerium veröffentlicht eine Stellungnahme zu dem vom IQWiG vorgelegten Methodenentwurf für die Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln.

Mai: Version 3.0 der Allgemeinen Methoden des IQWiG wird veröffentlicht.

Mai: Die erste Veranstaltung der neuen Reihe „IQWiG im Dialog“ mit dem Thema "Nutzenbewertung und Replikation von Studienergebnissen" findet am 30. Mai in Köln statt.

Februar: Das IQWiG stellt im Rahmen des "IQWiG-Symposium Kosten-Nutzen-Bewertung" am 26.2. in Berlin den Methodenentwurf der Fachöffentlichkeit vor.

Januar: Der erste Entwurf zur Methodik für die Kosten-Nutzen-Bewertung von Arzneimitteln wird publiziert. Bis zum 31. März nimmt das Institut Stellungnahmen entgegen.

2007

November: Ein überarbeiteter Entwurf der Version 3.0 des Methodenpapiers wird auf den Webseiten des IQWiG zur Diskussion gestellt.

November: Das dritte IQWiG-Herbst-Symposium findet in Köln statt. Themen: „Wissen als Entscheidungsgrundlage für Ärzte“ und „Der finanzielle Wert von Krankheit und Gesundheit“.

November: Die Umfrageergebnisse zum internationalen Vergleich der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen, durchgeführt vom Commonwealth Fund (CWF) und dem IQWiG, werden veröffentlicht.

Oktober: Der G-BA nimmt erstmalig, in Übereinstimmung mit dem IQWiG, Arbeitsaufträge zurück. Das betrifft die Aufträge zur hyperbaren Sauerstofftherapie bei Migräne/vaskulärem Kopfschmerz, venösen Ulzera und zerebralem Insult.

September: Der Gesundheitsforschungsrat (GFR) und das IQWiG starten gemeinsam ein neues Diskussionsforum zur Nutzenbewertung im Gesundheitswesen mit dem GFR-Workshop
„Begriffsdefinitionen und Einführung“ am 4. September in Berlin.

Juli: Ein internationales Expertengremium zur Erarbeitung der Methodik für die Bewertung des Verhältnisses von Kosten und Nutzen bei Arzneimitteln wird ins Leben gerufen.

Juni: Der nationale britische Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) übernimmt die Patienteninformationen des IQWiG.

April: Nach dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) kann das IQWiG bei Arzneimitteln nicht nur den Nutzen, sondern auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis bewerten.

2006

Dezember: Das IQWiG veröffentlicht das überarbeitete Methodenpapier Version 2.0. Neu sind dabei vor allem die erweiterten Möglichkeiten der Stellungnahme zu Berichtsplänen.

November: Zweites IQWiG Herbst-Symposium. Themen im Jahr 2006 waren: „Hoffnungen und Fehler in der Medizin“ und „Kosten, Qualität und Gerechtigkeit im Gesundheitswesen“.

Oktober: Das IQWiG erhält einen ersten Auftrag vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zum Thema Endometriose.

Oktober: Der Stiftungsvorstand beschließt, dass das Institut seinen Sitz weiterhin in Köln behält. Die Entscheidung wird im Dezember auch vom Plenum des G-BA bestätigt.

Juli: Der G-BA fällt die erste Richtlinienentscheidung aufgrund eines IQWiG-Berichts (zu kurzwirksamen Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes).

Mai: Gesundheitsinformation.de ist jetzt auch in englischer Sprache online (unter www.informedhealthonline.org).

April: Das IQWiG beginnt einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit dem britischen National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) und der französischenHaute Autorité de Santé(HAS).

März: Der Wissenschaftliche Beirat des IQWiG nimmt Stellung zur aktuellen Diskussion um kurzwirksame Insulinanaloga und mahnt mehr Sachlichkeit in der Debatte an.

Februar: Das Institut geht mit einer eigenen Website für Patienteninformationen online: www.gesundheitsinformation.de.

2005

Dezember: Erste Abschlußberichte werden dem G-BA vom IQWiG vorgelegt. Themen der Berichte sind „Mindestmengen für die Knie-Totalendoprothese“ sowie „Kurzwirksame Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes“.

September: Das Institut legt seine erste umfassende Nutzenbewertung in Form eines „Arbeitspapiers“ vor („Statine unter besonderer Berücksichtigung von Atorvastatin“).

September: Am 8. September findet die erste mündliche Erörterung zu einem Vorbericht („Kurzwirksame Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes“) statt.

September: Die Umfrageergebnisse zum internationalen Vergleich der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen, durchgeführt vom Commonwealth Fund (CWF) und dem IQWiG, werden veröffentlicht.

September: Das IQWiG veranstaltet sein erstes „Herbst-Symposium“. Themen: „Diagnosis, Screening and Patient Oriented Research“ und „Erkenntnis und Entscheidung in der Medizin“.

August: Das IQWiG legt seinen ersten Vorbericht vor („Kurzwirksame Insulinanaloga bei Typ-2- Diabetes“).

August: Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) und das IQWiG regeln den vertraulichen Umgang mit Herstellerdaten.

März: Das Methodenpapier Version 1.0 wird in der endgültigen Fassung veröffentlicht.

Februar: Offizielle Eröffnungsfeier des Instituts am 24. Februar 2005.

2004

Dezember: Der G-BA erteilt dem Institut den so genannten Generalauftrag. Damit kann das IQWiG auch in eigener Regie relevante Themen aufgreifen und bearbeiten.

November: Das IQWiG zieht in eigene Räumlichkeiten in Köln-Kalk.

November: Ein erster Entwurf des Methodenpapiers Version 1.0 wird zur Diskussion gestellt.

November: Das IQWiG erhält erste Arbeitsaufträge vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

November: Auf Wunsch des G-BA erstellt das Institut erste Patienteninformationen zum Cholesterinsenker Sortis sowie zu dem Schmerzmittel Vioxx.

Oktober: Das Institut nimmt mit insgesamt 11 Mitarbeitern seine Arbeit auf.

Juni: Am 18. Juni wird der Grundstein für das neue Institut durch die Gründung der „Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen“ gelegt und Prof. Dr. med. Peter T. Sawicki zum 1. September als Institutsleiter berufen.

Januar: Am 1. Januar 2004 tritt das GKV-Modernisierungsgesetz in weiten Teilen in Kraft.

2003

Oktober: Nach dem Bundestag verabschiedet auch der Bundesrat den Entwurf für das „Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV-Modernisierungsgesetz), der unter anderem die Gründung eines Qualitätsinstituts in Trägerschaft der Selbstverwaltung vorsieht.

Juli: Die Selbstverwaltung schlägt ein Alternativmodell vor: Das Qualitätsinstitut soll der Selbstverwaltung angegliedert sein, das Ministerium nur die Rechtsaufsicht bekommen.

Januar: Ministerin Ulla Schmidt will im Zuge der Gesundheitsreform ein staatsnahes „Zentrum für Qualität in der Medizin“ gründen.

Kontakt:

Tel.+49 (0)221 - 35685-0

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