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Versorgung und Gesundheitsökonomie: Aufgaben des Ressorts

Das Ressort umfasst zwei Bereiche: Es identifiziert und beschreibt Versorgungsstandards und Versorgungslücken. Ebenso bearbeitet es ökonomische Fragestellungen im deutschen Gesundheitssystem – sowohl für medikamentöse und nichtmedikamentöse Maßnahmen als auch für Versorgungskonzepte.

Ziel der Gutachten aus diesem Ressort ist es, eine Grundlage für eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung zu schaffen, um so Fehl-, Unter- und Überversorgung erkennbar zu machen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstellen in der Regel unter Einbeziehung externer Sachverständiger:

  • Systematische Leitlinienrecherchen und -bewertungen für epidemiologisch wichtige Krankheiten – unter anderem als Grundlage für die Entwicklung neuer bzw. die Aktualisierung bestehender Disease Management Programme (DMPs)
  • Systematische Übersichten und Analysen zu Versorgungsfragen mit dem Ziel, Erkenntnisse zur Versorgungssituation zu gewinnen. Diese Erkenntnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung von Versorgungskonzepten und helfen, möglichen Forschungsbedarf zu identifizieren.
  • Dossierbewertungen nach § 35a SGB V (Bewertung der Angaben zu Patientenzahl und Therapiekosten im Herstellerdossier)
  • Gesundheitsökonomische Analysen

Auch das wissenschaftliche Projekt-Management zur Erstellung von HTA-Berichten gehört zu den Aufgaben des Ressorts (nach § 139 b Absatz 5 SGB V). Diese HTA-Berichte gehen auf Themenvorschläge von Versicherten und anderen interessierten Einzelpersonen bei ThemenCheck Medizin zurück. In den Berichten werden stets Nutzen und Schaden eines medizinischen Verfahrens bewertet. Darüber hinaus können die HTA-Berichte auch ökonomische, ethische, rechtliche, soziale und organisatorische Aspekte in Bezug auf die Patientenversorgung aufgreifen.

Darüber hinaus entwickelt das Ressort wissenschaftliche Methoden auf Basis internationaler Standards der evidenzbasierten Medizin und Gesundheitsökonomie

  • für die Bewertung der inhaltlichen und methodischen Qualität von Leitlinien sowie die Erstellung von Leitliniensynopsen,
  • für die Analysen zu Versorgungsfragen,
  • zur Erstellung umfassender HTA-Berichte und
  • zur Kosten-Nutzen-Bewertung.

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