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Stürmischer Start

2004 pflanzte der Gesetzgeber das IQWiG mitten hinein in die etablierte Wissenschaftslandschaft. Der Auftrag an das junge Institut lautete, unabhängig und evidenzbasiert medizinische Maßnahmen zu bewerten. Das IQWiG nahm - und nimmt bis heute - diesen gesetzlichen Auftrag ernst und war deshalb anfangs mit zahlreichen Vorbehalten konfrontiert. Heute kommt diesen Anfangsproblemen nur noch historische Bedeutung zu. Das Institut erfüllt im Rahmen vielfältiger nationaler und internationaler Kooperationen seine wissenschaftlichen Aufgaben. Und es hat seinen festen Platz.

Methodische Basis gelegt

Der Gründungsleiter des IQWiG sorgte früh dafür, dass die Vorgehensweisen und die methodischen Grundlagen der Arbeit transparent niedergelegt wurden. Damit war jene verlässliche Basis für die Arbeit des Instituts geschaffen, die mittlerweile sogar von Sozialgerichten geschätzt wird. Diskussionsoffen hat das IQWiG diese wissenschaftliche Grundlage seitdem stetig weiterentwickelt. Teilweise hat es neue methodische Entwicklungen übernommen, teilweise notwendige eigene Festlegungen getroffen.

Urteile des Bundessozialgerichts

Zwei Urteile des Bundessozialgerichts entwickelten Signalwirkung. Eines vom März 2011 attestiert dem IQWiG eine sogenannte Richtigkeitsgewähr für seine gesetzeskonformen Bewertungen. Ein zweites vom Dezember 2012 bescheinigt dem Institut, die verfügbaren relevanten Studien sorgfältig ausgewertet zu haben.

Urteil des Bundessozialgerichts vom März 2011 (Az.: B1 KR 10/10 R)

Urteil des Bundessozialgerichts vom Dezember 2012 (Az.: B1 KR 34/12 R)

Gründung, Gremien und mehr: Die gesetzliche Basis

Alle wesentlichen gesetzlichen Grundlagen rund um die IQWiG-Gründung, seine Struktur und Gremien, die Finanzierung sowie Arbeitsweise und Aufgaben finden sich im Sozialgesetzbuch V (SGB V). Zusätzlich ergänzen einzelne Rechts- oder Verfahrensordnungen sein gesetzliches Fundament.

Die gesetzlichen Grundlagen des IQWiG im Überblick


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